Geschichtliches

Die Gemeinde Höchst hat nach dem 2. Weltkrieg eine völlige Strukturänderung durchgemacht, wie übrigens die meisten Vorarlberger Rheintalgemeinden. Höchst war eine ländlich strukturierte Gemeinde mit Landwirtschaft und Kleingewerbe. Der Großteil der Beschäftigten war gezwungen, Arbeitsplätze außerhalb von Höchst anzunehmen. Zahlreiche Personen fanden in der Schweiz eine Beschäftigung. In Höchst standen damals kaum mehr als 50 Arbeitsplätze zur Verfügung.

Anfangs der 60-er Jahre zogen viele Leute, vorwiegend aus Kärnten und der Steiermark, zu. Sie fanden auch vorwiegend in der Schweiz Arbeit. Zu den schon seit dem 19 Jhdt. bestehenden Textilbetrieben kamen andere Erzeugunsbetriebe (Beschlägefabrik, Metallwaren- und Möbelerzeugung) hinzu. Es entstanden in rascher Folge Mittel- und letztlich auch Großbetriebe. Heute beschäftigen allein die Beschlägefabriken Blum und Grass über 2.000 Männer und Frauen. Insgesamt stehen heute in der Gemeinde ca. 3.400 Arbeitsplätze zur Verfügung. Täglich pendeln viele hundert Beschäftigte nach Höchst. Ca. 80% der Arbeitsplätze entfallen auf Industrie und produzierendes Gewerbe.

Für nähere Informationen zu den Höchster Unternehmen wählen Sie bitte aus Index oder Branchenführer. Gesammelte Informationen über die Höchster Betriebe enthält auch die Gewerbebroschüre, die im Gemeindeamt erhältlich ist.