Silvester - dieses Jahr OHNE Feuerwerk

Silvester 2025

Viele von uns sind es gewohnt, das neue Jahr mit Raketen und Feuerwerkskörpern zu begrüßen. 
Doch Feuerwerke und Böller haben es in sich: Für das kurze Vergnügen zum Jahreswechsel bezahlen wir mit Lärm, belasteter Atemluft und viel Abfall.

Grundsätzlich verbietet das österreichische Pyrotechnikgesetz die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände der Kategorie F2 im Ortsgebiet.

In Höchst gibt es heuer entgegen der letzten Jahre KEINE Ausnahmeregelung vom Feuerwerksverbot an Silvester - der Bürgermeister folgt hiermit einer Stimmungsumfrage in der Gemeindevertretung, welche sich mit einer 2/3 Mehrheit gegen eine Verordnung ausgesprochen hat. Daher ist die Verwendung von Feuerwerkskörpern und Böllern - auch zu Silvester - verboten.

Uns ist es ein Anliegen, Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu schonen.

Lärm vermeiden

Explodierende Feuerwerkskörper können so laut sein, wie ein startendes Düsenflugzeug oder ein Presslufthammer. Mit 120 dB und mehr liegt solcher Lärm deutlich über der Schmerzgrenze und kann bei Mensch und Tier bleibende Hörschäden verursachen. Zudem ist die Knallerei insbesondere für kleine Kinder und für Tiere mit sehr viel Stress verbunden.

Atemluft schützen

Am Neujahrstag ist unsere Luft vielerorts so stark verschmutzt wie sonst nie im Jahr.  Feuerwerke belasten die Luft, die wir atmen, mit Feinstaub. Dieser kann tief in unsere Atemwege dringen und sogar ins Blut gelangen.

Unmengen an Abfall

Abgebrannte Feuerwerkskörper verursachen jedes Jahr Tonnen an Abfällen. Vieles davon landet in der freien Natur - eine Belastung für die öffentlichen Budgets und ein wirkliches Risiko für Nutz- und Wildtiere.

Verletzungsgefahr enorm

Verbrennungen, Augenverletzungen und offene Wunden sind die häufigsten Verletzungen. Oftmals sind Menschen so schwer verletzt, dass sie ärztlich versorgt werden müssen.

Gifte in der Natur

Schwermetallpartikel, Schwarzpulver, Blei, Chrom, Kupfer ... nur einige der Stoffe, die bei der Explosion von Feuerwerken freigesetzt werden. Gifte, die in unsere Böden, unser Wasser und den Nahrungskreislauf von Mensch und Tier gelangen.

Alternativen?

Hier gibt es zahlreiche Ideen, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch billiger sind. 

Ein Tischfeuerwerk für drinnen, für outdoor ein Lagerfeuer, fertige Schwedenfeuer oder Fackeln wären gute Alternativen oder Sie spenden das „Feuerwerk-Geld“ an eine karitative Einrichtung.

Es gibt viele gute Gründe, auf Feuerwerke zu verzichten. Unsere Natur, unsere Haus-, Nutz- und Wildtiere und ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken, wenn wir gemeinsam neue Wege gehen. Wege, die für uns, unsere Umwelt und unser Klima besser und zukunftsorientierter sind.

Vielen Dank für eure Unterstützung für einen sicheren und umweltschonenden Jahreswechsel!

Euer Bürgermeister